Lerninhalte AUKOM Management Workshop

  • Zielgruppe: Führungskräfte in der Messtechnik, Qualitätsleiter,  Prüfplaner, Lieferantenmanager
  • Voraussetzungen: Keine
  • Lernziele: Der Management-Workshop erhöht die Beurteilungskompetenz und versetzt den Teilnehmer in die Lage, Schwachstellen zu erkennen, gezielt zu hinterfragen, um ggf. Abstellmaßnahmen zu veranlassen.
    Die Beantwortung folgender Fragen steht im Fokus:
    Was kann man tun, um zuverlässige und vergleichbare Messergebnisse zu erhalten?
    Auf welche Sachverhalte muss man achten um Messunsicherheiten zu reduzieren und somit Messergebnisse zuverlässiger und vergleichbarer zu machen?
    Welches Messgerät eignet sich am besten z.B. bei anstehenden Investitionen ?
    Der Workshop enthält Auszüge aus den bewährten Seminaren AUKOM I, II,  III, die speziell für die Zielgruppe der Manager zusammen gestellt sind. Die Ergebnisse des Workshops werden in einer Checkliste
    erfasst, die in der täglichen Praxis als nahezu unverzichtbarer Leitfaden zur Lösung messtechnischer Fragestellungen erfolgreich eingesetzt werden kann. Die Minimierung von Kosten und Ausschuss wird
    unterstützt.
  • Kursdauer: 2 Tage
  • Abschluss: Zertifikat

Einführung in den Management Workshop

Vorstellungsrunde, beobachteter Prozess, Einflüsse auf das Messergebnis

Einflüsse auf das Messergebnis - Einflüsse des Messgerätes

Messen – Prüfen – Lehren, Koordinatenmessgeräte, Ausleger-/ Brücken-/ Ständer-/ Portalbauart, Unterschiede der Bauarten, Sensoren von Koordinatenmessgeräten, Schaltendes und messendes Messkopfsystem, Autofocus-Sensor, bildverarbeitendes System, Sensor/Taster einmessen, Taststiftbiegekorrektur, Tastkugeldurchmesser, mechanische Filterwirkung bei taktilen Sensoren, Strukturauflösung bei optischen Sensoren, Folgefehler, Unterschiede Nenngeometrieelement, wirkliches Geometrieelement etc.

Einflüsse auf das Messergebnis - Einflüsse der Umgebung

Normgerechte Temperatur, Werkstück reinigen, temperieren, Schmutz, Lärm, Temperaturkompensation

Einflüsse auf das Messergebnis - Einflüsse des Werkstücks

Werkstückeinflüsse, was ist zu beachten

Einflüsse auf das Messergebnis - Einflüsse der Messstrategie

Aufspannung: Spannen, Messsaufnahmen, Fixierung des Werkstücks; Werkstückkoordinatensystem ermitteln, Grob- und Feinausrichtung, Bezugsreihenfolge, Iteratives Ausrichten, Ausrichten nach 3-2-1- und nach der Bestfit-Methode (3D-Einpassung), Netzmessungen, Konturmessungen, auch: Ausrichtung lokal/global, Fixieren/Spannsysteme, Sensoren auswählen, Antasten, Antastpunktanzahl und -verteilung, Scanning; Bildverarbeitung: Beleuchtungsarten; Auswertekriterien: Funktionsorientierte Auswerteverfahren, Unterschiede der Auswerteverfahren (Gauß-, Hüll-, Pferch-, Minimum-Bedingung), Messunsicherheitsreduzierung, Erkennen und Reduzieren systematischer und zufälliger Einflüsse; Geometrie: Auszug: Abstand-Abstand-Berechnung, Auszug: Fourier, Digitale Filter (Tiefpass, Hochpass)

Einflüsse auf das Messergebnis - Einflüsse des Bedieners

Anwendereinflüsse, was ist zu beachten

Anwendung statistischer Kenngrößen und Prozessüberwachung

Ermittelte Kennwerte (kurz), statistische Prozesslenkung (SPC), Überwachungsstrategien

Prüfprozesseignung und Messsystemanalyse

Messunsicherheit, Konformität, MSA-Verfahren 1,2,3 und Hintergründe

Kultur des guten Messens (Auszug)

Messen ist wertschöpfend, Kultur des guten Messens, Ausbildung

Abschließende Übung und Diskussion