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Grundlagen der Koordinatenmesstechnik
Lernmodul 13: Genauigkeit -
Längenmessunsicherheit |
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Jedes
Messgerät hat Abweichungen. Um diese Abschätzen zu
können, existieren zu jedem Koordinatenmessgerät Angaben
zur Anzeigeabweichung eines KMG E nach DIN ISO
10360-2.
- Diese Anzeigeabweichung eines KMG wird
in Form einer Formel angegeben:
E = k1 + 1/k2 * L
, wobei L die zu messende Länge
ist.
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Die bei den Annahmeverfahren
überprüften Eigenschaften des KMG sind:
- die Antastabweichung P und
- die Anzeigeabweichung E für Längenmessungen
Angegeben werden jeweils die höchstzulässigen
Abweichungen PMPE bzw. EMPE
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MPE: englisch, heißt „Maximum Permissible
Error”, .zu deutsch: „höchster erlaubter
Fehler“ |
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| Mit der Antastabweichung P wird im wesentlichen
das Verhalten des Tast- oder Sensorsystems beschrieben. Vom
Hersteller wird der höchstzulässige Wert der
Antastabweichung PMPE angegeben. Sie ist ein einziger Wert. Gibt
ein Hersteller z.B. für PMPE = 2 µm an, dann ist die
Antastabweichung maximal 2 µm. Bei der Annahmeprüfung
darf dieser Wert also nicht überschritten werden. |
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Ein Beispiel: k1 = 2 µm, k2
=400mm/µm, die zu messende Länge L = 200 mm.
Dann ist die Anzeigeabweichung E = 2 µm+200/400
µm = 2,5 µm (siehe nebenstehende Grafik). Das bedeutet,
dass alle gemessenen Werte mit einer Anzeigeabweichung
von maximal 2,5 µm behaftet sind.
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