Sollen an einem Werkstück unterschiedliche Sensoren
eingesetzt werden, so müssen diese exakt zueinander
eingemessen werden. Im Idealfall geschieht dies an ein und
demselben Kugelnormal. Verwendet man für das Einmessen der
Sensoren unterschiedliche Normale, so können Fehler durch das
aneinander anschließen der Normale die Messunsicherheit
erhöhen.
Einmessen taktil
Sensorversatz kann rechnerisch ermittelt werden
Strukturauflösung bei optischen Sensoren:
Auch bei optischen Sensoren wird die Oberfläche des Werkstücks nur geglättet erfasst. Hierdurch werden z. B. Kanten abgerundet oder die Tiefe von Sackbohrungen zu klein gemessen. Die kleinsten messbaren Strukturgrößen werden durch die Kenngröße Strukturauflösung beschrieben. Bestimmend für die Strukturauflösung ist je nach Sensortyp das verwendete Objektiv, die Pixelgröße der Kamera oder die Größe des Messflecks auf dem Werkstück. Dennoch können mit optischen Sensoren meist kleinere Strukturen gemessen werden als mit taktilen Sensoren.