Bevor man mit den Sensoren messen kann, müssen diese selbst eingemessen werden.
Mit dem Referenztaster (1. Taster) wird die kalibrierte Einmesskugel gemessen. Danach kennt die Messsoftware die genaue Position der Einmesskugel und den exakten Kugeldurchmesser.
Im zweiten Lernschritt werden die weiteren Taster relativ zum Referenztaster eingemessen.
Bei taktilen Sensoren werden die einzelnen Positionen der Tastkugeln zueinander bestimmt und die Einflüsse der Tastkugelradien und des Messkopfsystems korrigiert.
Wichtig: Während des gesamten Einmessvorgangs darf das Kugelnormal nicht verstellt werden, da sonst alle Berechnungen falsch werden!
Anmerkung: Im laufenden Betrieb ist es üblich, das Koordinatenmessgerät nicht am Schichtende auszuschalten, sondern so an die nächste Schicht zu übergeben. Damit die Messtechniker der nächsten Schicht dann wissen, ob und wann die Taster eingemessen wurden, ist es unabdingbar, jedes Einmessen mit Tasterbezeichnung, Tastkugeldurchmesser, Datum, Uhrzeit, Einmessprotokoll und Bedienername zu protokollieren.