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 | Grundlagen der Koordinatenmesstechnik Lernmodul 3: Koordinatensysteme im Raum -
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Bis
jetzt wurden nur Koordinatensysteme auf der Zeichenebene, also im
Zweidimensionalen, betrachtet. Die Wirklichkeit ist aber
dreidimensional, die Position von Gegenständen im Raum deshalb auch. Und so hat jedes Werkstück neben seiner
Länge und Breite auch noch eine Höhe. Um also z.B.
einen Punkt auf einem Werkstück im Raum angeben zu
können, braucht man neben der x- und y-Koordinate noch eine
weitere: die z-Koordinate. Die zugehörige z-Achse steht
sowohl auf der x-Achse wie auch auf der y-Achse senkrecht, wie in
rechts stehendem Bild zu erkennen ist. | |  |
Tipp: Die Rechte-Hand-Regel wird benötigt, um auf die Richtungen der
Achsen und die Reihenfolge der Achsen x, y und z zu schließen
- und so funktioniert die Regel: Spreizen Sie die ersten drei Finger Ihrer rechten Hand, wie es
rechts zu sehen ist. Kraft der Rechten-Hand-Regel wird Ihr Daumen zur positiven x-Achse, der rechtwinklig zum Daumen
abstehende Zeigefinger zur positiven y-Achse und der Mittelfinger zur z-Achse. Von entscheidender Bedeutung ist
die Stellung des Mittelfingers. Er zeigt in die positive
z-Richtung. Wie auch immer Sie nun Ihre rechte Hand mit den
gespreizten Fingern verdrehen, durch die Rechte-Hand-Regel ist
immer die positive Richtung der z-Achse eindeutig bestimmt.
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